West Bund Museum

 

Architektur/Design
David Chipperfield Architects Shanghai

Standort 
Schanghai, China

Eröffnung
2019

 

Ein Juwel am Fluss
Soft Cells Broadline Paneele verbessern Ästhetik und Akustik in verschiedenen Bereichen des West Bund Museums. Das Gebäude, eine multifunktionale Kunstgalerie, befindet sich an der Shanghai Corniche, am Ufer des Huangpu-Flusses. Es verkörpert die Idee, dass moderne Museen mehr als nur ein Ort zum Betrachten von Kunst sind. 

Im Auditorium, im Studio in der Creativity Gallery und in The Box sind insgesamt 453 Soft Cells Broadline Paneele angebracht. Sie werden in erster Linie wegen ihrer starken akustischen Leistung, der Möglichkeit, Plattenfugen zu minimieren, und ihrer Flexibilität bei der Integration von Halterungen verwendet. 

Im Auditorium, einer Mehrzweckhalle, sind an den Wänden mit dem Stoff Field bezogene Soft Cells Paneele in Schwarz angebracht. Hier sind mit 6,045 m die größten Paneele des Projekts angebracht. 

Das Textil Field in Schwarz wurde auch für die Soft Cells Paneele an den Wänden und Decken von The Box, einem Kunstraum, gewählt. Neben seiner flammenhemmenden Wirkung wurde das Textil auch wegen seiner Fähigkeit ausgewählt, dem Raum eine geheimnisvolle Note zu verleihen. 

The Studio, ein Schulungsraum, verfügt über Soft Cells Paneele an den Wänden, die mit Patio bezogen sind. Mit Melu Acoustic versehene Paneele an der Decke und an den Wänden sorgen für eine elegante Scharnierlösung, die die Pflege vereinfacht. Alle Soft Cells in dem Raum sind in weißen Tönen gehalten.

„Wir lieben die Soft Cells Lösung für ihre herausragende physikalische Qualität, die großzügige Paneelgröße und die schlichte und durchdachte Art der Integration von Halterungen”, sagt Libin Chen, Leiter des Büros in Schanghai von David Chipperfield Architects.

Das West Bund Museum besteht aus drei Galerie-Haupträumen, die wie ein Windrad um eine zentrale Lobby mit einem doppelt so hohen Atrium angeordnet sind. Diese Konfiguration ermöglicht es den verschiedenen Komponenten des Museums, unabhängig voneinander zu arbeiten. 

Die Besucher des Kulturzentrums können entweder in einen auf einer tieferen Ebene eingelassenen Innenhof hinabsteigen oder von der Esplanade aus einige von Stufen hinaufsteigen, um in die zentrale Lobby auf einer höheren Ebene zu gelangen. Beide Ebenen bieten Zugang zu den Haupträumen der Galerie.

Jede einzelne Galerie ist 17 m hoch und verfügt über eine höhere und eine niedrigere Ebene. Auf der oberen Ebene befindet sich ein von oben beleuchteter Galerieraum. Die Räume auf der unteren Ebene, die teilweise versenkt sind und durch Oberlichtfenster beleuchtet werden, haben unterschiedliche Funktionen und beherbergen eine Mehrzweckhalle, ein Kunstatelier und Schulungsräume. 

Die drei großen Teile des West Bund Museum sind mit lichtdurchlässigem, recyceltem Glas verkleidet. Die Fassaden wirken tagsüber irisierend und nachts prismatisch, was einen faszinierenden Kontrast zu der sanften Helligkeit der verputzten, schwebenden Vordächer bildet. Die Windrad-Anordnung der Galerien wird durch große Fenster an ihren äußeren Enden verstärkt, die einen Panoramablick über den Park, den Fluss und die Stadt bieten.

Das West Bund Museum wurde am 8. November 2019 offiziell für das Publikum eröffnet, gleichzeitig startete das auf fünf Jahre angelegte Projekt Centre Pompidou × West Bund Museum. Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts wird eine Reihe von Ausstellungen, Seminaren und anderen Austauschaktivitäten organisiert und durchgeführt. Darunter sind drei Dauerausstellungen und über zehn Sonderausstellungen im West Bund Museum in Schanghai sowie mindestens drei Ausstellungen, die sich auf moderne und zeitgenössische chinesische Kunst konzentrieren, neben anderen kulturellen Veranstaltungen im Centre Pompidou in Paris, Frankreich. Die beiden Institutionen werden auch Aufführungen, Konferenzen, öffentliche Schulungsaktivitäten und vieles mehr gemeinsam veranstalten.

Innendesign 
Soft Cells Broadline Akustikpaneele, bezogen mit 100 % Trevira CS Kvadrat Textilien: Field, Patio und Melu Acoustic.


Fotos von Aven Jiang