Nour El-Gourany ist Designmanager für Sahco. Er hat dabei geholfen, das Sahco Designstudio in Kopenhagen aufzubauen.

„Ich denke, es ist uns gelungen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Menschen bei der Arbeit wohlfühlen, sich sicher fühlen, sie selbst zu sein und Raum haben, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, ein solches Umfeld zu schaffen.“

F: Wie kannst du dein Potenzial bei Kvadrat voll entfalten?

Meine Aufgabe ist es, unsere gesamte Kollektionsproduktion von der Idee bis zur Markteinführung zu überwachen und den Dialog mit den verschiedenen Abteilungen intern und mit Lieferanten und Partnern extern zu führen. Für mich bedeutet die Entfaltung meines Potenzials bei Kvadrat, dass ich meine Leidenschaft und meine Kommunikationsfähigkeiten in die Praxis umsetzen kann. Hier blühe ich richtig auf. Mit Menschen zu kommunizieren, sie zu motivieren, sie zu inspirieren, ihr Bestes zu geben, und sie dazu zu bringen, auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. 

F: Was macht dich besonders stolz, wenn du an deine Arbeit bei Kvadrat denkst?

Mein bisher größter Erfolg war der Aufbau des neuen Sahco Studios mit Anna in Kopenhagen. Ich denke, es ist uns gelungen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Menschen bei der Arbeit wohlfühlen, sich sicher fühlen, sie selbst zu sein und Raum haben, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, ein solches Umfeld zu schaffen.

F: Warum wolltest du bei Kvadrat anfangen?

Am meisten hat mich das Markenbewusstsein von Kvadrat angezogen, das sehr stark mit Kunst und Kultur verbunden ist, und die Tatsache, dass es sich um ein internationales Unternehmen handelt, das mit verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Märkten und Regionen zusammenarbeitet. Ich fühle mich von der multikulturellen Umgebung angezogen, da ich selbst in zwei verschiedenen Ländern aufgewachsen bin. Ich wollte für ein Unternehmen arbeiten, das auf internationaler Ebene tätig ist, da dies verschiedene Kulturen, verschiedene Sprachen und verschiedene Vorgehensweisen zusammenbringt.

F: Ist Kvadrat für dich ein integrativer Arbeitsplatz?

Ich war Teil der Taskforce für Diversitiy & Inclusion, die im letzten Sommer ins Leben gerufen wurde. Das Ziel der Taskforce war es, zu analysieren und herauszufinden, wie Kvadrat vielfältiger und integrativer werden kann. Das Team bestand aus zehn verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Segmenten und Regionen. Ziel war es, mehrere Zielvorgaben oder Aktionspläne für die Geschäftsleitung vorzuschlagen, die in der Organisation umgesetzt werden sollten, um mehr Integration und Vielfalt zu erreichen. Ich habe viel darüber gelernt, was es braucht, damit eine Marke vielfältiger und integrativer wird.

F: Was ist das Wichtigste, das du aus der Arbeit in der Taskforce für Vielfalt und Integration mitnimmst?

Die wichtigste Erkenntnis für mich war, dass man noch so viele Richtlinien irgendwo aufschreiben kann, aber man muss den Wandel, den man sehen will, selbst herbeiführen. Eine Möglichkeit ist, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Dies beginnt mit der Aufklärung unserer obersten Führungskräfte, denn sie sind diejenigen, die Einfluss auf Beförderungen und Einstellungen haben und den Mitarbeiter*innen Chancen eröffnen.

Ich denke, die Schaffung eines integrativen und vielfältigen Unternehmens muss wirklich von der Spitze ausgehen und nach unten durchsickern. Es geht also darum, dass unsere Führungskräfte hier eine Vorbildfunktion übernehmen. Und sie haben einen ersten Schritt getan, indem sie die Taskforce ins Leben gerufen und dieses Thema ganz oben auf ihre Agenda gesetzt haben.